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MONATSSPRUCH SEPTEMBER

Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat
2. Kor. 5, 19

Versöhnung – dieses Wort wiegt schwer. Es weiß von Hass, Streit, Rache, Krieg, aber eben auch umso mehr von Freundlichkeit, Herzlichkeit, Entgegenkommen und Vergebung.

Und so wie wir Menschen untereinander streiten bis hin zu kriegerischen Handlungen unter den Völkern, so leben wir eben auch mit und von der Versöhnung. Wo sich Menschen miteinander versöhnen,

vergeben sie einander die Schuld

Das Vaterunser – von Jesus lernen wir, Gott um Vergebung unserer Schuld zu bitten, damit wir auch denen vergeben, die in unserer Schuld stehen.

   Gott will die Versöhnung mit uns, der Welt. Wo die Verkündigung und Umsetzung des Evangeliums geschieht, hat Gott uns schon in die Versöhnung hinein genommen.

Nicht wir versöhnen uns mit Gott, sondern er versöhnt sich mit uns durch Christus Und diese Versöhnung bedeutet, dass Gott uns unsere Schuld vergibt.

   Die Welt ist, wie wir sie z. Z. erleben, unversöhnt und dennoch versöhnt Gott sich mit dieser unversöhnten Welt.

In der Nachfolge Christi heißt es für uns, Versöhnung gegenüber unseren Mitmenschen zu üben und sie davon zu überzeugen, selber gern Botschafter der Versöhnung zu werden.   

    Das versöhnliche Herz erkennt die Notwendigkeit der Versöhnung zwischen ethnischen Gruppen, zwischen Generationen, zwischen Partnerschaften, zwischen Eltern-Kind-Beziehungen.

Alles ist gleich wichtig.

   Der belgische Schriftsteller und Priester Phil Bosmans hat einen wundervollen Spruch geprägt:

“Du hast zwei Hände, eine links und eine rechts; strecke die eine Hand nach links aus und die andere nach rechts; versöhne die Menschen miteinander!”

Wir beten:
O Herr, mache mich zum Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe übe, wo man sich hasst,
dass ich verzeihe, wo man sich beleidigt,
dass ich verbinde, da wo Streit ist.

AMEN

Verfasserin: Orla Danz